Analytischer Hochton mit breitem Einsatzbereich

Der Frequenzgang des 29HD2 zeigt, was ein großformatiger Harddome-Treiber mit Keramikbeschichtung leisten kann: einen linearen, kontrollierten Amplitudenverlauf mit 91 dB Wirkungsgrad, der bereits ab 2 kHz nutzbar ist – ein Bereich, den kleinere Harddome-Treiber ohne Keramikdämpfung nicht zuverlässig abdecken können. Die tiefe Resonanzfrequenz von 590 Hz gibt dem Frequenzgang nach unten hin mehr Spielraum und ermöglicht Trennfrequenzen, die für einen Harddome-Treiber außergewöhnlich tief sind.

Das Abstrahlverhalten der 28-mm-Kalotte ist erwartungsgemäß etwas bündelender als beim kompakteren 26HD3 – was bei hohen Frequenzen zu einer präziseren Richtwirkung führt. Für DIY-Projekte, bei denen eine definierte Abstrahlcharakteristik und ein klar fokussierter Sweet Spot gewünscht sind, ist das ein Vorteil. Die Energieabgabe unter Winkeln bleibt dabei über den gesamten Übertragungsbereich gleichmäßig – keine Überhöhungen, keine Einbrüche.

Das vollständige Fehlen resonanzbedingter Peaks im oberen Übertragungsbereich ist das direkte Ergebnis der beidseitigen Keramikbeschichtung der Magnesium-Kalotte – gefertigt in der ETON-Manufaktur in Deutschland. Ein Harddome-Treiber, der analytische Präzision und Langzeitstabilität ohne Kompromisse vereint.

Tiefste Resonanz im HD-Sortiment

Die Impedanzkurve des 29HD2 zeigt das entscheidende Alleinstellungsmerkmal dieses Harddome-Treibers: Mit einer Resonanzfrequenz von ca. 590 Hz liegt das Impedanzmaximum deutlich tiefer als beim kompakteren ETON 26HD3 (810 Hz) – und damit auch tiefer als bei den meisten vergleichbaren Harddome-Treibern am Markt. Das schafft einen komfortablen Sicherheitsabstand zur Trennfrequenz und ermöglicht dank der effektiven Keramikbeschichtung eine Herstellerfreigabe ab 2 kHz – mit entsprechend steilem Filter.

Oberhalb der Resonanz verhält sich der Treiber dank der sehr geringen Schwingspuleninduktivität (Le = 0,02 mH) nahezu rein resistiv – der Impedanzanstieg zu hohen Frequenzen hin ist minimal. Für den Frequenzweichen-Entwickler bedeutet das eine gutmütige, berechenbare Last: einfachere Filterauslegung, geringere Phasenfehler, mehr Spielraum bei der Bauteilwahl.

Der glatte Impedanzverlauf ohne Nebenresonanzen oder Einbrüche im Übertragungsbereich belegt die Fertigungspräzision des Antriebssystems und die Qualität der Keramikbeschichtung. Ein Harddome-Treiber, der sich in der Simulation genauso verhält wie in der Praxis – reproduzierbar, zuverlässig, Made in Germany.

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Produkt Spezifikation

Abmessungen und Einbau
Gesamtdurchmesser

104 mm

Volumendeckel

71 mm

Gesamttiefe

32.9 mm

Stärke Frontplatte

4.9 mm

Gewicht

0,34 kg

Durchmesser Schraubloch (Schraube / Kopf)

5 mm / 8 mm

Terminal (Minus / Plus)

4,8 mm / 4,8 mm

Schwingspule
Durchmesser

28 mm

Höhe

2.3 mm

Drahtmaterial

CCAW

Trägermaterial

Aluminium

Wicklungslagen

2

Magnetischer Antrieb
Magnetische Flussdichte

1.6 T

Höhe Luftspalt

3.5 mm

Material

Neodynium

Abmessungen

60 mm x 35 mm

Antriebssystem

Unterhang

Ferrofluid

nein

Technische Daten
Nennimpendanz

Zn = 8 Ohm

Gleichstromwiderstand

Re = 6.8 Ohm

Resonanzfrequenz 1 W

fr = 590 Hz

Resonanzfrequenz TSP

fr = - Hz

Nachgiebigkeit der Aufhängung

Cms = - mm/N

Mechanische Güte

Qms = -

Elektrische Güte

Qes = -

Gesamtgüte

Qts = -

Mechanischer Widerstand

Rms = - kg/s

Gesamte bewegte Masse (einschl. bewegter Luftmasse)

Mmd = 0.32 g

Effektive Abstrahlfläche

Sd = 8.6 cm²

Induktivität Schwingspule

Le = 0.02 mH

Kraftfaktor

BLxl = 4.8 Tm

Xmax elektrisch

+/- 0.6 mm

Xmax mechanisch

+/- 1.8 mm

Äquivalentvolumen

Vas = - dm³

Mittlerer Schalldruckpegel 1 W / 1 m

91 dB SPL

Belastbarkeit

120 W*


*IEC 60268-5